Eigentlich müsste sich alles verändern, damit es irgendwie weiter gehen kann.
Elisabeth Rank, Und im Zweifel für dich selbst, Seite 98, 2010
Heute gibt es - mit der markanten Ausnahme des Schlafs - nur noch sehr wenige Zeiten, die nicht von Arbeit, Konsum oder Vermarktung durchdrungen und vereinnahmt wären.
Jonathan Crary, Vom Schlaf (via Le Monde Diplomatique), Juni 2014
Ich glaube, dass die Moral sozusagen das Gleichgewicht der gleichzeitigen Existenz bedeutet.
Haruki Murakami, Der Elefant verschwindet, Scheunenabbrennen, Seite 128, 1993
[Das Gewohnte] ist ja subjektiv meist noch hemmender als das Mächtige, indem es sich unaufhörlicher und darum weniger pathetisch darstellt; indem es das Bewusstsein des Widerspruchs betäubt, den Anlass zum Mut herabsetzt.
Ernst Bloch, Freiheit und Ordnung, Abriss der Sozialutopien, Seite 17, 1959
…weil in jeder Möglichkeit, die wir haben, immer auch schon der Verlust steckt.
Elisabeth Rank, Bist du noch wach?, Seite 205, 20??
Wir suchen nach den Menschen, die uns begegnen, nicht wahr?
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 166, 2011
Freiheit bedeutet nicht Unabhängigkeit. Man ist immer von irgendwem oder irgendwas abhängig. Freiheit bedeutet Furchtlosigkeit. Sich nicht zu fürchten ist die einzige Freiheit, die wir jemals erlangen können.
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 160, 2011
Lösen wir uns auf, wenn uns niemand mehr sagt, wer wir sind, oder werden wir erst dann zu dem, was wir eigentlich sein sollten?
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 107, 2011
Man kann eine ganze Menge kaputtmachen, indem man bestimmte Dinge nicht tut.
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 13, 2011
Viele Länder durchstreifen, heißt kein Land zu eigen haben.
Cesare Pavese, Junger Mond, Seite 66, 1954