Nichts ist, was es zu sein scheint. Wahrheiten sind so zerbrechlich wie die Menschen, die sie erschaffen.
Andreas Steinhöfel, Die Mitte der Welt, Seite 459, 2000
Die Welt braucht mehr Dinge, die nicht in diese Welt passen, damit die Bequemen, für die alles passend gemacht ist […], es mal ein bisschen unbequem haben.
@nichtschubsen, Lyrische Interventionen (via kleinerdrei.org), 15.10.2014
Gedichte [sind] die Kunstform, in der die Relativität des eigenen Weltbildes am deutlichsten wird.
@nichtschubsen, Lyrische Interventionen (via kleinerdrei.org), 15.10.2014
Wenn ökonomische Modelle auf Annahmen beruhen, die Annäherungen an die Realität darstellen, so nähert sich, im Zuge ihrer praktischen Umsetzung, letztlich die Realität immer mehr diesen Annahmen an.
Georg Simmerl, Die neue Aufklärung? (via agora 42), 04/2014
Kinder sind Wachs in den Händen der Welt. Offene Bücher mit leeren Seiten, die von uns Erwachsenen beschrieben werden.
Andreas Steinhöfel, Die Mitte der Welt, Seite 55, 2000
Einheit definiert sich eben durch Ausschluss. Einheit will Homogenisierung. Einheit ist das Gegenteil von Vielheit.
Georg Diez, Wem gehört der Tag der Deutschen Einheit? (via S.P.O.N.), 3.10.2014
Because the existence of any government involves promoting the reproduction of capital.
John Holloway, Cracking Capitalism vs. The State Option (via roarmag.org), 29.09.2014
Die Geburt einer großen Idee hatte Suff und Zorn die Tür gewiesen.
Max Gold, Für Nächte am offenen Fenster, Ist es zynisch, im Wohnzimmer zu frühstücken?, Seite 26, 2003
Kein Bild ist unschuldig, kein Bild ist objektiv. Es hat einen ethischen Code eingebettet.
Georg Diez, Kein Bild ist unschuldig (via S.P.O.N.), 12.09.2014
Wir haben die Vielfalt der Natur erfolgreich durch das Gitter unserer Einfalt gepresst.
Ilija Trojanow, Eistau, Seite 57, 2014