Ich glaube, dass die Moral sozusagen das Gleichgewicht der gleichzeitigen Existenz bedeutet.
Haruki Murakami, Der Elefant verschwindet, Scheunenabbrennen, Seite 128, 1993
[Das Gewohnte] ist ja subjektiv meist noch hemmender als das Mächtige, indem es sich unaufhörlicher und darum weniger pathetisch darstellt; indem es das Bewusstsein des Widerspruchs betäubt, den Anlass zum Mut herabsetzt.
Ernst Bloch, Freiheit und Ordnung, Abriss der Sozialutopien, Seite 17, 1959
…weil in jeder Möglichkeit, die wir haben, immer auch schon der Verlust steckt.
Elisabeth Rank, Bist du noch wach?, Seite 205, 20??
Wir suchen nach den Menschen, die uns begegnen, nicht wahr?
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 166, 2011
Freiheit bedeutet nicht Unabhängigkeit. Man ist immer von irgendwem oder irgendwas abhängig. Freiheit bedeutet Furchtlosigkeit. Sich nicht zu fürchten ist die einzige Freiheit, die wir jemals erlangen können.
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 160, 2011
Lösen wir uns auf, wenn uns niemand mehr sagt, wer wir sind, oder werden wir erst dann zu dem, was wir eigentlich sein sollten?
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 107, 2011
Man kann eine ganze Menge kaputtmachen, indem man bestimmte Dinge nicht tut.
Astrid Rosenfeld, Adams Erbe, Seite 13, 2011
Viele Länder durchstreifen, heißt kein Land zu eigen haben.
Cesare Pavese, Junger Mond, Seite 66, 1954
…eben jene Überzeugung, daß man die Dinge begreifen und in Ordnung bringen müsse, daß die Welt unzureichend sei, und daß es die Aufgabe aller sei, sie zu ändern.
Cesare Pavese, Junger Mond, Seite 48, 1954
Aber Elend genügt nicht, dass sich die Leute empören. Sie brauchen einen Anstoß.
Cesare Pavese, Junger Mond, Seite 28, 1954